Sonden zur Ortung nicht-metallischer Leitungen
Diese Sonden lösen ein Problem, an dem klassische Kabelsuchgeräte scheitern: die Ortung von Leitungen, die kein Metall enthalten — PVC-Wasserleitungen, Betonrohre, Gasleitungen, Drainagen. Eine solche Leitung lässt sich nicht von außen besenden. Stattdessen wird die Sonde in die Leitung eingeschoben; sie sendet ein Signal aus, das der Empfänger an der Oberfläche verfolgt. So lassen sich Verlauf und Tiefe der Leitung Meter für Meter bestimmen.
Die Sonden sind in zwei Durchmessern und drei Frequenzen erhältlich, sodass sie sich auf Rohrweite und vorhandenes Suchgerät abstimmen lassen. Alle Varianten sind nach IP67 geschützt und damit auch im nassen Rohr einsetzbar.
Durchmesser nach Rohrweite wählen
Die schlankere Sonde mit 20 mm passt in enge Leitungen und Hausanschlüsse, die 38-mm-Sonde ist für größere Rohrquerschnitte gedacht und sendet in der Regel ein stärkeres, weiter reichendes Signal. Die Wahl richtet sich nach dem kleinsten zu durchfahrenden Querschnitt.
Frequenz nach Suchgerät wählen
Die Sonde muss auf eine Frequenz senden, die das verwendete Suchgerät empfangen kann. Angeboten werden 33 kHz für den Standard-Einsatz, 8 kHz für größere Reichweite sowie der niedrige Bereich 512/640 Hz für Spezialanwendungen. Ein Blick in die Frequenzliste des eigenen Empfängers klärt, welche Sonde passt.
Passend zum Ortungs-Sortiment
Die Sonden arbeiten mit den Kabel- und Leitungssuchgeräten im Sonden-Modus zusammen (Suchtiefe bis zu 9 m). Für metallische Leitungen mit freiem Anschlusspunkt ist dagegen der Sender die richtige Wahl. Eine Einordnung aller Geräte gibt die Übersicht Vermessung und Ortung.
Verfügbare Varianten
| Merkmal |
Auswahl |
| Durchmesser |
20 mm (enge Leitungen) oder 38 mm (größere Rohre) |
| Frequenz |
33 kHz (Standard), 8 kHz (mehr Reichweite) oder 512/640 Hz (Spezial) |
| Anwendung |
nicht-metallische Leitungen (PVC, Beton, Gas) |
| Tiefenmessung |
geeignet (mit kompatiblem Empfänger) |
| Schutzklasse |
IP67 |
Häufige Fragen
Wann brauche ich eine Sonde statt eines Senders?
Immer dann, wenn die Leitung kein Metall enthält und sich nicht von außen besenden lässt — PVC, Beton, Drainage. Die Sonde wird in die Leitung eingeschoben und sendet von innen. Bei metallischen Leitungen mit erreichbarem Anschlusspunkt ist der Sender der direktere Weg.
Welchen Durchmesser soll ich wählen?
Den, der durch den engsten Punkt der Leitung passt. Die 20-mm-Sonde kommt durch enge Hausanschlüsse, die 38-mm-Sonde sendet in größeren Rohren ein stärkeres, weiter reichendes Signal.
Welche Frequenz ist die richtige?
Die Sonde muss auf einer Frequenz senden, die Ihr Empfänger empfangen kann. 33 kHz ist der Standard, 8 kHz reicht weiter, 512/640 Hz ist für Spezialfälle. Prüfen Sie die Frequenzliste Ihres Suchgeräts.
Kann ich mit der Sonde auch die Tiefe bestimmen?
Ja, die Sonden sind zur Tiefenmessung geeignet. Mit einem kompatiblen Empfänger liegt die Suchtiefe im Sonden-Modus bei bis zu 9 m, abhängig von Boden und Signalstärke.
Angaben zu Maßen, Werten und Eigenschaften nach bestem Wissen und Gewissen. Trotz sorgfältiger Pflege können sich Fehler einschleichen — verbindlich sind die Angaben des Herstellers im Datenblatt sowie die tatsächliche Lieferung. Bei Unstimmigkeiten oder Detailfragen schreiben Sie an info@ab-industrie.de.
Überarbeitet: 05/2026