Rohre absperren und prüfen – mit...

Rohrabsperr- und Prüfblasen

Rohre absperren und prüfen – mit der passenden Blase

Ob bei einer Reparatur am Hausanschluss, einer Dichtheitsprüfung im Straßenkanal oder einer Absperrung im Schadensfall: Rohrabsperr- und Prüfblasen sind das schnellste und flexibelste Mittel, ein Rohr von innen druckdicht zu schließen. Das Sortiment deckt alle gängigen Rohrdurchmesser und Druckklassen ab – von der MINI-Blase für die Hausinstallation bis zur Hochdruckblase für Sonderanwendungen.

Drei Auswahl-Dimensionen entscheiden in der Praxis: Rohrdurchmesser (DN-Bereich), Druckklasse (1,5 bar, 2,5 bar oder Hochdruck) und Bauform (Standard, kurz, flexibel, mit oder ohne integrierte Prüffunktion). Die folgenden acht Unterkategorien gruppieren das Sortiment nach diesen Merkmalen.

Die Unterkategorien im Überblick

Standard- und Sonderbauformen

Die Absperrblasen in 1,5 bar und 2,5 bar bilden den Standard für die meisten Absperrarbeiten an Kanal- und Druckrohren. Die kurzen Absperrblasen haben eine reduzierte Baulänge für beengte Verhältnisse, die Absperrblasen MINI decken kleine Rohrdurchmesser im Hausinstallations- und Anschlussbereich ab.

Mit Prüf- und Flexfunktion

Die Absperrprüfblasen kombinieren Absperrung und Druckprüfung in einer Blase – kein Werkzeugwechsel zwischen Absperren und Prüfen. Die flexiblen Rohrprüfblasen lassen sich auch durch Bögen und Abzweige einführen, wo eine starre Blase nicht hinkommt.

Hausanschluss und Hochdruck

Die HAL-Blasen 2,5 bar sind auf die Hausanschluss-Leitung zugeschnitten, die Hochdruckabsperrblasen übernehmen Aufgaben jenseits der 2,5-bar-Klasse. Das Zubehör – Luftschiebestangen, Pumpen, Manometer – rundet das Sortiment ab.

Welche Blase passt zu welcher Aufgabe?

  • Standardabsperrung am Kanal oder Druckrohr: Absperrblasen 1,5 bar oder 2,5 bar – je nach Druckanforderung.
  • Kleine Rohrdurchmesser (Hausinstallation, Anschluss): Absperrblasen MINI.
  • Hausanschluss-Leitung: HAL-Blasen 2,5 bar.
  • Beengter Schacht oder kurze Einbaulage: Kurze Absperrblasen.
  • Bögen, Abzweige oder verwinkelte Leitungen: Flexible Rohrprüfblasen.
  • Absperren und gleichzeitig Druckprüfen: Absperrprüfblasen.
  • Druckanforderungen über 2,5 bar: Hochdruckabsperrblasen.
Achtung: Niemals über den auf der Blase angegebenen Maximaldruck pumpen. Überdruck kann die Blase zum Platzen bringen – im eingebauten Zustand schießt sie unter Restdruck mit erheblicher Wucht aus der Leitung. Pumpen Sie ausschließlich mit Manometer, prüfen Sie den Sitz vor dem Druckaufbau und sichern Sie die Blase mechanisch gegen Verrutschen. Der zulässige Druck steht auf jeder Blase und im Datenblatt.

Diese technische Information stellt eine allgemeine Orientierungshilfe dar und ersetzt nicht die fachliche Prüfung im Einzelfall. Auswahl, Auslegung und sicherheitstechnische Bewertung obliegen dem Anwender beziehungsweise dem von ihm beauftragten Fachplaner unter Berücksichtigung der konkreten Einsatzbedingungen.

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