Ruck - Zuck- Zelte
Ruck-Zuck-Zelte – aufgebaut in Sekunden, ohne lose Stangen
Wenn Sie auf der Baustelle ein Zelt brauchen, das in der Zeit steht, in der ein anderer noch die Aufbauanleitung sucht, sind Sie hier richtig. Ruck-Zuck-Zelte werden von einer Person allein in wenigen Sekunden aufgespannt. Das Gestänge ist fest mit dem Gewebe verbunden – es gibt keine losen Stangen, die im Transportbeutel verloren gehen oder auf der Baustelle vertauscht werden.
Im Sortiment führen wir zwei Bauformen, beide aus beidseitig PVC-beschichtetem Gewebe, beide schwer entflammbar nach DIN 4102 B1: Ruck-Zuck-Spitzzelte mit klassischer Spitzdach-Form und Ruck-Zuck-Steilwandzelte mit geraden Wänden für mehr nutzbare Innenfläche.
Spitzzelt oder Steilwand – worin der Unterschied liegt
Die beiden Bauformen lösen unterschiedliche Aufgaben:
- Spitzzelt (RZ-S): Wasser läuft vom Spitzdach besonders gut ab. Geringeres Gewicht bei vergleichbarer Grundfläche. Sinnvoll, wenn das Zelt häufig auf- und abgebaut wird und der Kopfraum am Rand keine Rolle spielt.
- Steilwandzelt (RZ-H): Gerade Seitenwände bedeuten mehr nutzbare Innenfläche. Auch in der Randzone kann gearbeitet, gelagert und gestanden werden. Etwas schwerer, dafür stationärer Charakter.
Unsere Ruck-Zuck-Zelte im Überblick
| Modell | Bauform | Maße L × B × H | Gewicht |
|---|---|---|---|
| RZ-S18 | Spitzzelt | 1,80 × 1,70 × 1,65 m | 9,0 kg |
| RZ-S25 | Spitzzelt | 2,50 × 2,00 × 1,90 m | 13,5 kg |
| RZ-S30 | Spitzzelt | 3,00 × 2,00 × 1,90 m | 16,0 kg |
| RZ-H14 | Steilwandzelt | 1,40 × 1,40 × 1,65 m | 9,0 kg |
| RZ-H18 | Steilwandzelt | 1,80 × 1,80 × 2,00 m | 13,5 kg |
| RZ-H21 | Steilwandzelt | 2,10 × 2,10 × 2,00 m | 15,0 kg |
| RZ-H25K | Steilwandzelt (Sondermaß) | 1,80 × 2,50 × 2,00 m | 16,0 kg |
| RZ-H25 | Steilwandzelt | 2,50 × 2,50 × 2,00 m | 18,5 kg |
| RZ-H30 | Steilwandzelt | 3,00 × 3,00 × 2,15 m | 25,0 kg |
| RZ-H35 | Steilwandzelt | 3,50 × 3,50 × 2,15 m | 34,0 kg |
Alle 10 Modelle: Gestänge aus Fiberglas, fest mit dem Gewebe verbunden. Beidseitig PVC-beschichtet, schwer entflammbar nach DIN 4102 B1. Standardfarbe Weiß. Andere Farben sowie rot-weiße Warn- oder Reflexionsstreifen auf Anfrage.
Welche Größe für wie viele Personen?
Die häufigste Frage am Telefon: Wie groß muss das Zelt sein? Faustregel nach Personenzahl, die unter dem Zelt arbeiten oder pausieren:
- 1 Person mit Werkzeugkiste: RZ-H14 (1,4 × 1,4 m) oder RZ-S18 (1,8 × 1,7 m). Reicht für eine Muffe, eine Schweißnaht, einen Vermessungspunkt.
- 2 bis 3 Personen, normaler Arbeitsplatz: RZ-H18 oder RZ-H21 für quadratische Aufstellung, RZ-S25 oder RZ-H25K, wenn die Tiefe wichtiger ist als die Breite.
- Kleines Team mit Material: RZ-H25 (2,5 × 2,5 m) oder RZ-S30 (3,0 × 2,0 m). Genug Platz für drei bis vier Personen plus Werkzeug.
- Größeres Team, Pausenzelt, Materiallager: RZ-H30 oder RZ-H35. Hier kommen Sie nahe an die Größe eines stationären Arbeitszelts heran – allerdings immer noch in Sekunden aufgebaut.
Wenn Ruck-Zuck nicht ausreicht
Ruck-Zuck-Zelte sind die schnelle Lösung. Für andere Anforderungen führen wir im Sortiment passende Alternativen:
- Sie brauchen nur Schatten oder einen Regenschauer-Schutz für die nächste halbe Stunde: Schauen Sie sich unsere Baustellenschirme an. Worker, Pipeliner und Heavy decken den Bereich „mobiler Wetterschutz für eine Person" ab.
- Sie schweißen, flexen oder beschichten und brauchen das stationär für mehrere Tage: Dann ist ein Arbeits- und Montagezelt die richtige Wahl – stabiler Rahmen, modular erweiterbar.
- Sie brauchen ein kranbares Zelt oder eine andere Sonderausführung: Unsere Spezialzelte – darunter das KOMBO G und KOMBO Spezial – sind für genau diese Anforderungen gemacht.
Hintergrund zum Thema Wetterschutz und der entsprechenden DGUV-Pflicht finden Sie in unserem Beitrag Wetterschutz auf der Baustelle – Arbeitssicherheit bei jedem Wetter richtig umgesetzt.
Diese technische Information stellt eine allgemeine Orientierungshilfe dar und ersetzt nicht die fachliche Prüfung im Einzelfall. Auswahl, Auslegung und sicherheitstechnische Bewertung obliegen dem Anwender beziehungsweise dem von ihm beauftragten Fachplaner unter Berücksichtigung der konkreten Einsatzbedingungen.