Lecksucher gebrauchsfertig — im 5-L- oder 25-L-Kanister
Wer regelmäßig Schweißnähte vakuumprüft oder im Service täglich Druckluft- und Gasleitungen abgeht, kommt mit einer 400-ml-Sprühdose nicht weit. Der gebrauchsfertige Lecksucher ist die Großgebinde-Antwort darauf: dasselbe Wirkprinzip wie das Spray — Schaumbildung an der undichten Stelle —, nur eben aus dem Kanister in die Pumpsprayflasche umgefüllt und ohne Treibgas.
Hergestellt in Deutschland, geliefert als Einwegkanister mit 5 Liter oder 25 Liter Inhalt. Frei von Treibgas, unbrennbar, materialverträglich für die üblichen Industrieoberflächen. Eine DIN-DVGW-Zulassung trägt das Konzentrat nicht — wer eine Gasanlage formal mit DVGW-Nachweis abnehmen muss, greift zum Lecksuchspray mit DIN-DVGW-Reg.-Nr. NG-5170BR5843. Für die alltägliche Lecksuche an Druckluft, Werkstatt-Gasleitungen und in der Vakuumprüfung an Schweißnähten leistet das Konzentrat den gleichen Dienst.
5 Liter oder 25 Liter — wann welcher Kanister
Der 5-Liter-Kanister ist die Werkstatt-Größe. Eine Füllung der Pumpsprayflasche für Lecksucher reicht für viele Prüf-Sitzungen, ein Kanister hält bei normalem Verbrauch deutlich länger als wenn man dieselbe Menge in 400-ml-Dosen kaufen würde — und ist im Verbrauch deutlich günstiger.
Der 25-Liter-Kanister ist für Service-Flotten und Betriebe gemacht, die mehrere Sprühflaschen parallel im Einsatz haben oder bei denen die Vakuumprüfung an größeren Bauteilen (Tanks, Bodenbleche, Behälter) regelmäßig anfällt. Wer einmal im Jahr seinen Vorrat aufstockt, ist mit der 25-L-Variante typischerweise für längere Zeit versorgt.
Tipp: Das Konzentrat braucht ein Anwendungs-Werkzeug. Ohne
Pumpsprayflasche für Lecksucher oder einen passenden Handzerstäuber lässt sich der Kanisterinhalt nicht sinnvoll auf die Naht bringen. Wer den Kanister neu im Sortiment hat, bestellt die Flasche am besten gleich mit.
Verbrauchsmaterial für Vakuumprüfung und Lecksuche
Über die einfache Druckluft- und Gasleitungs-Prüfung hinaus ist schaumbildendes Mittel das Standard-Verbrauchsmaterial in der Vakuumprüftechnik für Schweißnähte und Dichtungsbahnen. Auf die Naht aufbringen, Vakuumglocke aufsetzen, evakuieren — durchgängige Defekte zeigen sich als kontinuierliche Blasen oder als wachsender Schaumpilz. Das Verfahren ist als Methode C3 (Blasenprüfung mit Vakuumglocke) in DIN EN 1779 klassifiziert.
Im Vergleich zum Spray hat das Konzentrat zwei praktische Vorteile bei intensiver Anwendung: Es ist im Liter günstiger, und es kann mit einer Pumpsprayflasche dosierter aufgebracht werden — ohne den Sprühnebel einer Aerosoldose, was bei langen Stoßnähten und in Werkhallen mit empfindlicher Lüftung von Vorteil ist.
Eigenschaften beider Varianten
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Unbrennbar: auch an Leitungen für brennbare Gase (Erdgas, Propan, Wasserstoff) einsetzbar
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Treibgas-frei: Konzentrat zur Anwendung mit Pumpsprayflasche oder Handzerstäuber — kein Aerosol, keine ADR/IATA-Druckgas-Versandklasse
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Konsistente Schaumbildung: Blasen bleiben lang genug stehen, um auch kleinere Leckraten eindeutig anzuzeigen
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Materialverträglich: für Stahl, Edelstahl, Kupfer, Messing und übliche Kunststoffe geeignet — bei empfindlichen Oberflächen nach Anwendung mit klarem Wasser abspülen
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Im Liter-Preis günstiger: bei regelmäßiger Anwendung deutlich wirtschaftlicher als die 400-ml-Dose
- Hergestellt in Deutschland
Anwendung
- Kanister vor dem Umfüllen kräftig schütteln
- Pumpsprayflasche oder Handzerstäuber mit dem Konzentrat befüllen — auf saubere Trichterführung achten, ggf. einen Trichter mit feinem Sieb verwenden, damit der Sprühkopf nicht verstopft
- Befüllte Sprühflasche nochmals schütteln
- Anlage unter Betriebsdruck setzen — bei Druckluft typisch 6–10 bar, bei Hausgas Mitteldruck nach Vorgabe
- Verdächtige Stelle (Schraubverbindung, Schweißnaht, Armatur, Schlauchanschluss) gleichmäßig einsprühen — Filmdicke ausreichend, ohne Tropfen oder Lacken
- Beobachten: kontinuierliche Blasenbildung oder ein wachsender Schaumpilz zeigen die undichte Stelle an
- Leckstelle markieren, reparieren, nachprüfen
- Bei empfindlichen Oberflächen — vor allem Kunststoffrohre und Buntmetalle — abschließend mit klarem Wasser abspülen
Achtung: Bei der Anwendung von Gefahrstoffen sind die Sicherheitsdatenblätter und Gefahrenhinweise auf dem Produktetikett zu beachten. Die Bereitstellung des Sicherheitsdatenblatts erfolgt auf Anfrage und gemäß den einschlägigen Vorgaben. Das Konzentrat darf nicht in das Innere von sauerstoffführenden Leitungen gelangen — für Lecksuche an Sauerstoff-Anlagen sind ausschließlich BAM-zugelassene Prüfmittel zulässig. Konzentrat vor Frost schützen und bei Zimmertemperatur lagern; angebrochene Sprühflaschen ebenfalls frostfrei aufbewahren.
Wann Konzentrat, wann Spray — auf einen Blick
| Einsatzfall |
Konzentrat (5 L / 25 L) |
Spray (400 ml) |
| Gasinstallation mit DVGW-Nachweis |
✗ nicht zugelassen |
✓ DVGW-Variante |
| Werkstatt-Druckluft, Gelegenheits-Lecksuche |
✓ 5-L-Kanister |
✓ einsetzbar |
| Tägliche Vakuumprüfung an Schweißnähten |
✓ erste Wahl |
unwirtschaftlich im Liter |
| Service-Flotte mit mehreren Anwendern |
✓ 25-L-Kanister |
passend für mobilen Einsatz |
| Mobiler Kurzeinsatz, ohne Sprühflasche |
✗ Werkzeug fehlt |
✓ Dose nehmen, los |
| Frostbedingungen (< 0 °C) |
✗ nicht kältestabil |
✓ Kälte-Variante |
Technische Daten
| Merkmal |
Wert |
| Gebindeart |
Einwegkanister, gebrauchsfertige Flüssigkeit (kein Aerosol) |
| Inhalt — Variante 1 |
5 Liter |
| Inhalt — Variante 2 |
25 Liter |
| Wirkprinzip |
Schaumbildung an undichten Stellen unter Druck |
| Brandverhalten |
unbrennbar — auch an brennbaren Gasen einsetzbar |
| Frostbeständigkeit |
vor Frost schützen, bei Zimmertemperatur lagern |
| DVGW-Zulassung |
nicht enthalten — für DVGW-pflichtige Gasanlagen die Spray-DVGW-Variante verwenden |
| Anwendungs-Werkzeug |
Pumpsprayflasche für Lecksucher (separat erhältlich) |
| Sauerstoff-Anwendungen |
nicht zulässig — nur BAM-zugelassene Prüfmittel verwenden |
| Herkunft |
hergestellt in Deutschland |
| Einsatz |
nur für den gewerblichen Gebrauch |
Passendes Zubehör
Das Konzentrat braucht ein Anwendungs-Werkzeug. Für die direkte Befüllung gibt es die Pumpsprayflasche für Lecksucher. Wer den Lecksucher in der Vakuumprüfung einsetzt, findet im Sortiment außerdem die passende Vakuumprüftechnik — Vakuumglocken für Rundnähte DN 32 bis DN 1000+ sowie Sonderglocken für Stumpfnähte und Kehlnähte. Als Pumpe leistet das Vakuumlecksuchgerät TP 6 oder TP 8 den Dauerbetrieb.
Zur Pumpsprayflasche
Häufige Fragen
Hat das Konzentrat eine DVGW-Zulassung?
Nein. Der gebrauchsfertige Lecksucher im 5-L- oder 25-L-Kanister hat keine DIN-DVGW-Reg.-Nr. Wer eine Gasanlage nach DVGW-Vorgaben abnehmen oder fremdprüfen lassen muss, verwendet stattdessen das Lecksuchspray mit DIN-DVGW-Reg.-Nr. NG-5170BR5843. Für die alltägliche Lecksuche an Druckluftleitungen, in der Vakuumprüfung und an nicht prüfpflichtigen Gasarmaturen ist das Konzentrat ohne Einschränkung einsetzbar.
Brauche ich zwingend die Pumpsprayflasche?
Praktisch ja. Das Konzentrat ist treibgasfrei — es lässt sich nicht direkt aus dem Kanister auf eine Schweißnaht bringen. Sie brauchen entweder die Pumpsprayflasche für Lecksucher aus unserem Sortiment oder einen vergleichbaren Handzerstäuber, dessen Material mit dem Prüfmittel verträglich ist. Wer beide Artikel zusammen bestellt, hat die einsatzbereite Lösung im Karton.
Kann ich das Konzentrat in jeden Sprühkopf füllen?
Theoretisch ja, in der Praxis besser nein. Tenside in Lecksuchmitteln können auf Dauer einfache Haushalts-Sprühköpfe angreifen, und ein verstopfter Sprühkopf bedeutet auf der Baustelle den Abbruch der Prüfung. Wir empfehlen die Pumpsprayflasche, die wir gemeinsam mit dem Konzentrat anbieten, weil sie dafür ausgelegt ist und bei Verstopfung schnell austauschbar bleibt.
Eignet sich das Konzentrat für die Vakuumprüfung von Schweißnähten?
Ja. Das Mittel ist als schaumbildendes Prüfmittel für die Vakuum-Blasenprüfung (Methode C3 nach DIN EN 1779) geeignet. Aufsprühen, Vakuumglocke aufsetzen, evakuieren — durchgängige Defekte werden als kontinuierliche Blasen oder Schaumpilz sichtbar. Bei Trinkwasser-relevanten Anwendungen gelten gesonderte Hygiene-Anforderungen — in dem Fall vor dem Einsatz das Sicherheitsdatenblatt prüfen oder uns kurz anschreiben.
Warum darf das Konzentrat nicht an Sauerstoff-Anlagen verwendet werden?
Lecksuchmittel ohne ausdrückliche BAM-Zulassung dürfen nicht in Kontakt mit reinem Sauerstoff oder mit dem Inneren von sauerstoffführenden Leitungen kommen. Reiner Sauerstoff in Verbindung mit organischen Substanzen kann unter Druck reagieren — Brand- und Explosionsgefahr. Für Lecksuche an Sauerstoff-Anlagen sind ausschließlich Prüfmittel mit BAM-Zulassung zulässig. Wenn Sie konkret eine Sauerstoff-Lecksuche planen, sprechen Sie uns an, dann finden wir das passende Mittel.
Wie lange ist das Konzentrat haltbar?
In der ungeöffneten Originalverpackung mehrere Jahre, in der angebrochenen Sprühflasche typischerweise eine Saison — sofern die Flasche dicht verschlossen, frostfrei und vor direkter Sonne gelagert wird. Maßgeblich ist die Haltbarkeitsangabe auf dem Kanister; im Zweifel das Sicherheitsdatenblatt anfordern.
Wie viel reichen 5 Liter im typischen Werkstatt-Einsatz?
Das hängt vom Auftragsstil ab — punktuelle Anwendung an Schraubverbindungen verbraucht wenig, das Absprühen langer Stoßnähte deutlich mehr. Als Faustwert: 5 Liter Konzentrat sind ein vielfaches der Liter-Menge, die in einer 400-ml-Sprühdose steckt, und reichen bei normalem Werkstatt-Verbrauch typischerweise mehrere Monate. Wer mehrere Sprühflaschen parallel im Einsatz hat, kommt mit dem 25-L-Kanister entsprechend länger aus.
Liefern Sie das Konzentrat ins Ausland?
Versand in alle EU-Länder, in die Schweiz und nach Norwegen. Andere Länder auf Anfrage. Im Vergleich zum Spray ist das Konzentrat versandtechnisch unproblematisch, weil es kein Druckgas-Aerosol ist — die Kanister gelten nicht als ADR/IATA-pflichtige Druckgase.
Angaben zu Maßen, Werten und Eigenschaften nach bestem Wissen und Gewissen. Trotz sorgfältiger Pflege können sich Fehler einschleichen — verbindlich sind die Angaben des Herstellers im Datenblatt sowie die tatsächliche Lieferung. Bei Unstimmigkeiten oder Detailfragen schreiben Sie an info@ab-industrie.de.
Überarbeitet: 05/2026