Silikon-Rohrverschlussstopfen 8 bar — der Hochtemperatur-Spezialist
Der Silikon-Rohrverschlussstopfen ist ein mechanischer Verschluss aus Edelstahl V2A mit Silikon-Dichtring, ausgelegt für Gegendrücke bis 8 bar und Temperaturen bis 230 °C. Er wird in das offene Rohrende eingeschoben und über eine zentrale Spannschraube verspannt — der Silikon-Dichtring presst sich gegen die Rohrinnenwand und schließt das Rohr druckdicht ab. Verfügbar in 14 Spannbereichen von 15,6 mm bis 99 mm Innendurchmesser.
Was diesen Stopfen von den anderen Hochdruck-Verschlüssen unterscheidet, sind zwei Eigenschaften, die zusammen einen ganz anderen Anwendungsbereich öffnen: Silikon als Dichtring-Werkstoff hält Temperaturen bis 230 °C aus — drei- bis fünfmal mehr als ein NBR-Dichtring. Und Edelstahl V2A als Tellerwerkstoff ist korrosionsbeständig, hygienisch und für Anwendungen geeignet, bei denen verzinkter Stahl ungeeignet wäre. Die Kombination macht ihn zum Spezialisten für Heizung, chemische Industrie, Schweißtechnik (Formieren) und alles, was warm wird.
Aufbau und Funktion
Der Stopfen besteht aus zwei Edelstahl-V2A-Tellern, einem dazwischen liegenden Silikon-Dichtring und einer zentralen Spannschraube mit Mutter. Wird die Mutter angezogen, stauchen die Teller den Silikon-Dichtring axial — er dehnt sich radial aus und presst sich an die Rohrinnenwand. Der Reibschluss zwischen Dichtring und Rohrwand hält den Stopfen in Position, der Anpressdruck dichtet ab.
Die Variante mit Durchgang hat einen zentralen Adapter mit Innengewinde G 1/8 oder G 1/4 (je nach Anschluss-Konfiguration). Der Durchgang erlaubt einen Bypass — etwa für Manometer-Anschluss bei der Druckprüfung, Druckluft-Anschluss zum Spülen oder Schutzgas-Zufuhr beim Formieren in der Schweißtechnik.
Wann der Silikon-Stopfen die richtige Wahl ist
-
Heiße Medien oder heiße Umgebung: Bei Heizungsleitungen, Solarthermie-Systemen, Dampfanwendungen, heißen Reinigungsmedien — überall dort, wo NBR (max. ca. 100 °C) zu schnell altert oder verformt.
-
Schweißtechnik / Formieren: Beim Wurzelschutzgas-Formieren in Edelstahlrohren wird der Innenraum mit Schutzgas geflutet. Silikon hält die Wärme der angrenzenden Schweißnaht aus, V2A passt zum Werkstoff der zu schweißenden Rohre.
-
Lebensmittelnahe und hygienische Anwendungen: V2A-Edelstahl ist deutlich besser geeignet als verzinkter Stahl, wenn das Rohrsystem zu Reinigungs-, Brauwasser-, Brauerei- oder vergleichbaren Anwendungen gehört. Eine ausdrückliche Lebensmittel-Zulassung ist allerdings produktspezifisch zu prüfen.
-
Korrosive Umgebung: Wo verzinkter Stahl rosten würde — feuchte Heizungskeller, Pharma-Labore, küstennahe Industrie — hält V2A-Edelstahl länger durch.
-
Kleine bis mittlere Nennweiten: Spannbereich 15,6 bis 99 mm — das ist der Bereich „Sanitär-/Heizungsrohre", nicht „Großindustrie".
Typische Anwendungen
- Heizungsinstallation und Heizungswartung — Druckprüfung, Wartungsabsperrung, Reparaturverschluss
- Sanitärinstallation — bei warmen Medien oder hygienischer Anforderung
- Schweißtechnik — Formiergas-Verschluss bei Edelstahl-Rohrschweißungen
- Chemische Industrie — Verschluss bei warmen oder chemisch belasteten Medien (im Rahmen der Silikon-Beständigkeitsliste)
- Brauerei und Lebensmittelproduktion — bei nicht direkt produktberührten Anwendungen (Reinigungsleitungen, Brauwasser, CIP-Systeme)
- Schiffbau, Rettungswesen und Industrie-Notfallabsperrung in kleinen Querschnitten
Gefahr: Bei 8 bar wirken auch auf einen kleinen Stopfen erhebliche Kräfte. Beispiel: Bei DN 50 (Innenfläche ca. 0,002 m²) erzeugen 8 bar bereits rund 1,6 kN axiale Druckkraft, bei DN 90 sind es rund 5 kN — das entspricht dem Eigengewicht eines mittleren Quads. Reibung allein hält das nicht. Bereits ab Rohrinnendrücken über 1 bar muss der Stopfen formschlüssig gegen Ausschub gesichert werden — Verbau, Abstützung, Sperrkette oder vergleichbare mechanische Sicherung. Die Reibung zwischen Dichtring und Rohrwand darf rechnerisch nicht in Ansatz gebracht werden. Auslegung mit Sicherheitsfaktor 1,5 nach DGUV Information 201-022 in der jeweils gültigen Fassung. Bei heißen Medien zusätzlich Verbrennungsgefahr beachten — Verschluss und Rohrwand können nach Druckabbau noch über 100 °C heiß sein. Während Druckaufbau und Druckabbau halten sich keine Personen vor dem Verschluss auf.
Achtung: Druckaufbau ausschließlich langsam und kontrolliert über regelnde Armaturen. Schlagartiges Anlegen des vollen Drucks kann den Dichtring überlasten. Bei hohen Temperaturen verändert Silikon mit der Zeit seine Eigenschaften — bei Dauereinsatz nahe 230 °C Sichtprüfung des Dichtrings in deutlich engeren Intervallen.
Anschluss-Konfigurator: welche Variante wofür?
Der Silikon-Stopfen ist in sieben Konfigurationen verfügbar — von der einfachen Verschlussvariante ohne Durchgang bis zur Komplettlösung mit Kugelhahn am Stopfen. Welche passt, entscheidet sich an drei Fragen: Brauche ich einen Bypass? Welcher Schlauch- oder Kupplungstyp ist vor Ort Standard? Will ich am Stopfen selbst absperren können?
| Variante |
Wann sinnvoll? |
| Ohne Durchgang |
Reine Absperrung, kein Bypass nötig. Günstigste Variante. Beispiel: Verschluss eines stillgelegten Heizungs-Rohrabschnitts. |
| Mit Durchgang und Schnellschlusskupplung |
Druckluft- oder Schutzgas-Anwendung mit schneller Verbindung. Standard-Kupplung in Werkstätten. |
| Mit Durchgang, Kugelhahn und Schnellschlusskupplung |
Wie oben, plus integrierte Absperrung am Stopfen. Druck kann am Stopfen selbst gehalten oder abgelassen werden, ohne den Schlauch zu trennen. |
| Mit Durchgang und Schlauchtülle |
Direkt-Aufsteckverbindung für Gummi- oder PVC-Schlauch mit Schlauchschelle. Einfache, robuste Lösung. |
| Mit Durchgang, Kugelhahn und Schlauchtülle |
Schlauchanschluss plus Absperrung direkt am Stopfen. |
| Mit Durchgang und Kupplungsstecker |
Steckseite einer Schnellschlusskupplung — am Stopfen sitzt der Stecker, der Schlauch hat die Kupplungsbuchse. Wahl je nach Werkstatt-System. |
| Mit Durchgang, Kugelhahn und Kupplungsstecker |
Kupplungsstecker plus Absperrung direkt am Stopfen. |
Wer einen Adapter mit reinem Innengewinde G 1/8 oder G 1/4 ohne fest montierte Kupplung sucht, schreibt vor Bestellung an info@ab-industrie.de — Sondervarianten sind je nach Verfügbarkeit lieferbar.
Eigenschaften im Überblick
| Max. Gegendruck |
8 bar |
| Max. Temperatur |
230 °C |
| Dichtring |
Silikon |
| Beständigkeit |
Wasser, viele Chemikalien, verdünnte Laugen und Säuren, gute Ölbeständigkeit |
| Metallteile |
Edelstahl V2A (1.4301) |
| Bauform |
Stopfen mit zentraler Spannschraube |
| Einsatzbereich |
Innendurchmesser 15,6 bis 99 mm (DN 16 bis DN 90) |
| Anschluss |
7 Varianten — siehe Konfigurator-Tabelle oben |
Technische Daten je Spannbereich
14 Spannbereiche von 15,6 mm bis 99 mm Innendurchmesser. Die Tabelle entspricht den Hersteller-Angaben.
| DN |
Spannbereich |
Stopfenlänge |
Max. Druck |
Gewicht |
| 16 |
15,6 – 16,4 mm |
20 mm |
8 bar |
0,04 kg |
| 20 |
18,5 – 25 mm |
20 mm |
8 bar |
0,06 kg |
| 25 |
23,5 – 29 mm |
20 mm |
8 bar |
0,08 kg |
| 30 |
28,5 – 35 mm |
30 mm |
8 bar |
0,10 kg |
| 35 |
33,5 – 40 mm |
30 mm |
8 bar |
0,12 kg |
| 40 |
38,5 – 45 mm |
30 mm |
8 bar |
0,15 kg |
| 45 |
43 – 50 mm |
35 mm |
8 bar |
0,22 kg |
| 50 |
48 – 55 mm |
35 mm |
8 bar |
0,26 kg |
| 55 |
53 – 60 mm |
35 mm |
8 bar |
0,29 kg |
| 60 |
58 – 66 mm |
35 mm |
8 bar |
0,35 kg |
| 65 |
63 – 71 mm |
35 mm |
8 bar |
0,40 kg |
| 70 |
68 – 76 mm |
35 mm |
8 bar |
0,46 kg |
| 80 |
77 – 88 mm |
40 mm |
8 bar |
0,63 kg |
| 90 |
88 – 99 mm |
40 mm |
8 bar |
0,81 kg |
Gewichte beziehen sich auf die Variante ohne Durchgang. Varianten mit Durchgang und montiertem Anschluss sind je nach Konfiguration zwischen 0,1 und 0,5 kg schwerer.
Einbau und Bedienung
Vor dem Setzen wird die Rohrinnenwand auf scharfe Kanten, Grate, Schmutz und Eis geprüft — alles, was den Silikon-Dichtring beschädigen oder die Abdichtung beeinträchtigen könnte. Die richtige Größe ist die, bei der der Rohrinnendurchmesser im mittleren Drittel des angegebenen Spannbereichs liegt. Wer den Stopfen am oberen Ende des Spannbereichs einsetzt, muss kräftiger anziehen — und stresst den Dichtring früher.
Der Stopfen wird in das offene Rohrende eingeführt, mittig ausgerichtet und über die zentrale Spannschraube angezogen. Bei Heißanwendungen den Stopfen zunächst kalt einbauen — Silikon dehnt sich beim Erwärmen aus und kann den bereits eingebauten Stopfen zusätzlich abdichten.
Vor dem Druckaufbau: Formschlüssige Ausschubsicherung kontrollieren, Manometer prüfen, Druckabbau-Möglichkeit (Ablassventil) bereithalten, Personen aus dem Gefahrenbereich entfernen.
Druckaufbau: Langsam und kontrolliert über regelnde Armaturen. Den Druck stufenweise erhöhen und jede Stufe halten. Bei Erstinbetriebnahme oder hohen Temperaturen besonders vorsichtig.
Vor dem Lösen: erst entspannen, dann abkühlen
Vor dem Entfernen wird der Sperrdruck im Rohrabschnitt vollständig abgebaut — kontrolliert über das Ablassventil, nicht durch Lösen der Spannschraube unter Druck. Bei Heißanwendungen zusätzlich abkühlen lassen, bevor der Stopfen mit der Hand berührt wird. Sowohl der Stopfen selbst als auch die Rohrwand können nach Druckabbau noch über 100 °C heiß sein — Verbrennungsgefahr.
Sichtprüfung vor jedem Einsatz
Nach DGUV Information 201-022 in der jeweils gültigen Fassung ist der Stopfen vor jedem Einsatz auf sichtbare Schäden zu prüfen — Risse, poröse Stellen oder Einschnitte am Silikon-Dichtring, Beschädigungen oder Verfärbungen am V2A-Edelstahl, Funktion der Spannschraube. Bei sichtbaren Schäden auszusondern. Wiederkehrende Prüfungen nach betrieblicher Festlegung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung — bei Hochtemperatur-Einsatz in deutlich engeren Intervallen, weil Silikon mit der Zeit verspröden kann.
Silikon, NBR oder Naturkautschuk — welcher Werkstoff passt?
Die Wahl entscheidet sich an Temperatur und Medium.
-
Silikon (dieser Stopfen): bis 230 °C, beständig gegen viele Chemikalien, gut für hygienische Anwendungen. Empfehlung bei Heizung, Solar, Schweißtechnik, Pharma, Brauerei. Etwas teurer als NBR.
-
NBR (Hochdruck-Stopfen 12 bar): Standard-Werkstoff für mittlere Temperaturen (ca. –30 °C bis +100 °C), ölbeständig, wasserbeständig. Empfehlung wenn Druckanforderung höher als Temperaturanforderung — typische Industrie-Anwendungen ohne Hitze.
-
Naturkautschuk NR (Standard-Rohrverschlüsse): günstigster Werkstoff, ca. –20 °C bis +70 °C, nicht ölbeständig. Empfehlung für drucklose Standard-Anwendungen bei Wasser und Abwasser.
Im Größen-Überschneidungsbereich DN 50 bis DN 90 sind alle drei Werkstoffe verfügbar. Wer warm arbeitet, hochwertige Hygiene braucht oder Korrosion vermeiden will, ist mit Silikon und V2A richtig — auch wenn der NBR-Stopfen rein druckmäßig die größere Reserve bietet.
Passendes Zubehör und Alternativen
Für höhere Drücke bis 12 bar mit verzinktem Stahl gibt es den Hochdruck-Rohrverschlussstopfen 12 bar, allerdings ohne die Hochtemperatur-Eignung. Für Druckabsperrungen mit gleichzeitigem Befüllen oder Spülen sind Rohrabsperr- und Prüfblasen die alternative Lösung — mit integriertem Durchgang und flexibler Positionierung im Rohr.
Alle Rohrverschlüsse im Überblick
Häufige Fragen
Wann brauche ich Silikon statt NBR?
Sobald die Anwendungstemperatur über etwa 100 °C liegt — dauerhaft oder kurzzeitig. NBR (Nitrilkautschuk) wird in diesem Bereich weich und altert beschleunigt. Silikon hält bis 230 °C aus. Typische Einsatzbereiche: Heizungssysteme im laufenden Betrieb, Solarthermie, Dampfsysteme, Verschluss in der Nähe von Schweißnähten beim Formieren. Auch bei besonderen hygienischen Anforderungen (Pharma, Brauerei, Lebensmittel-nahe Anwendungen) ist Silikon mit V2A-Edelstahl die saubere Wahl.
Was bedeutet V2A?
V2A ist die Werkstoffbezeichnung für rostfreien Edelstahl 1.4301 (X5CrNi18-10). Das ist der Standard-Edelstahl in der Industrie — korrosionsbeständig gegen Wasser, Wasserdampf, Lebensmittelsäuren und viele Chemikalien. „V2A" steht für „Versuchsschmelze 2 Austenit" aus der frühen Geschichte des Stahls bei Krupp. Im Vergleich zu V4A (1.4404, mit Molybdän) ist V2A für die meisten Hausinstallations- und Industrieanwendungen ausreichend; V4A wird bei Salzwasser und stärkeren Chloridbelastungen genommen.
Welche Anschluss-Variante soll ich wählen?
Drei Fragen helfen: Brauche ich einen Bypass (Durchgang)? Welcher Schlauch- oder Kupplungstyp ist vor Ort Standard? Will ich am Stopfen selbst absperren können (Kugelhahn)? Für reine Absperrung ohne Bypass: ohne Durchgang. Für Druckluft im Werkstattumfeld: Schnellschlusskupplung oder Kupplungsstecker. Für Schlauchanschlüsse mit Schelle: Schlauchtülle. Wer am Stopfen direkt absperren will, wählt die Variante mit Kugelhahn. Konkrete Konfigurator-Tabelle siehe oben im Beschreibungstext.
Wie wähle ich die richtige Größe?
Maßgeblich ist der Innendurchmesser des Rohrs, in dem der Stopfen sitzen soll. Ideal ist die Variante, bei der der Rohrinnendurchmesser im mittleren Drittel des angegebenen Spannbereichs liegt. Beispiel: Bei einem 50-mm-Innendurchmesser passt die Variante 48–55 mm — 50 mm liegt fast in der Mitte. Bei 53–60 mm wäre 50 mm zu klein, der Stopfen würde nicht greifen.
Eignet sich der Stopfen zum Formieren beim Edelstahlschweißen?
Ja, das ist eine der typischen Anwendungen. Beim Wurzelschutzgas-Formieren wird das Innere eines Edelstahlrohrs mit Schutzgas (Argon, Formiergas) geflutet, um die Wurzel der Schweißnaht vor Oxidation zu schützen. Der Silikon-Stopfen mit Durchgang verschließt das Rohrende, der Anschluss leitet das Schutzgas zu. Silikon hält die Wärme der angrenzenden Schweißnaht aus, V2A passt zum Werkstoff der zu schweißenden Rohre und korrodiert nicht beim Kontakt mit Edelstahl.
Welche Chemikalien hält Silikon aus?
Silikon ist beständig gegen Wasser, Wasserdampf, viele Mineralöle, verdünnte Laugen, viele organische Säuren und Alkohole. Nicht beständig ist Silikon gegen konzentrierte Säuren (Schwefel-, Salpetersäure), aromatische und chlorierte Lösungsmittel (Benzol, Toluol, Tetrachlormethan) und einige unpolare Kohlenwasserstoffe (Benzin, Diesel im Dauerkontakt). Bei kritischen Medien vor Einsatz die spezifische Beständigkeitsliste prüfen oder Rücksprache halten.
Ist der Stopfen für Trinkwasser zugelassen?
Eine ausdrückliche Trinkwasser-Zulassung nach DVGW W 270 oder KTW liegt für diesen Stopfen nicht vor. Für Druckprüfungen an Trinkwasser-Installationen nach DVGW W 400-2 sind dafür zugelassene Geräte zu verwenden. Bei Wartungsabsperrungen oder kurzzeitigen Verschlüssen in Trinkwasser-Installationen vor Bestellung Rücksprache an info@ab-industrie.de.
Darf ich den Stopfen an Gasleitungen einsetzen?
Nicht bestimmungsgemäß. Für Druckprüfungen an Gasleitungen ist DVGW G 469 in der jeweils gültigen Fassung das einschlägige Regelwerk; eingesetzt werden dort spezialisierte Prüfgeräte und Gas-Absperrblasen. Der Silikon-Stopfen ist für Wasser, Heizungswasser, Schutzgase beim Formieren, ölhaltige Medien und Chemikalien (im Rahmen der Silikon-Beständigkeit) konzipiert.
Wie pflege ich den Stopfen?
Nach dem Einsatz mit klarem Wasser abspülen und trocken lagern. Bei Einsatz in chemischen oder ölhaltigen Medien zusätzliche Reinigung mit geeignetem Reiniger. Den Silikon-Dichtring nicht dauerhaft im verspannten Zustand lagern. Bei sichtbaren Rissen, porösen Stellen oder Verfärbungen wird der Stopfen ausgesondert — bei einem 8-bar-Verschluss ist Aussonderung statt Reparatur die richtige Wahl. Nach Hochtemperatur-Einsätzen besondere Sichtprüfung.
Liefern Sie ins Ausland?
Versand in alle EU-Länder, in die Schweiz und nach Norwegen. Andere Länder auf Anfrage.
Angaben zu Maßen, Werten und Eigenschaften nach bestem Wissen und Gewissen. Trotz sorgfältiger Pflege können sich Fehler einschleichen — verbindlich sind die Angaben des Herstellers im Datenblatt sowie die tatsächliche Lieferung. Bei Unstimmigkeiten oder Detailfragen schreiben Sie an info@ab-industrie.de.
Überarbeitet: 05/2026